MH Guide in Freundin-Special „FEMINA – Gesundheit und Wohlbefinden der Frau“

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MH Guide in Freundin-Special „FEMINA – Gesundheit und Wohlbefinden der Frau“

Systematische molekulargenetische Analysen und Interpretationen von Blut- bzw. Gewebeproben bei Krebs: Mit Molecular Health als Technologie-Partner wird ein solches Verfahren an der Charité und den Kliniken-Essen-Mitte bereits seit längerem angewandt. Jetzt berichtet die Kampagne „FEMINA – Gesundheit und Wohlbefinden der Frau“ in einer Beilage des Frauenmagazins FREUNDIN darüber sowie auf dem Online-Portal Frauensache.

 

http://www.gesunde-frauen.info/gesundheit/tumorgewebsanalyse-der-vielversprechendste-ansatz-in-der-behandlung-und-begleitung-von-frauen-mit-eierstockkrebs

Molecular Health mit Symposium beim AMP Global in Hongkong

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Molecular Health mit Symposium beim AMP Global in Hongkong

Molecular Health ist Sponsor und Aussteller beim diesjährigen AMP Global Congress on Molecular Pathology in Hongkong. Außerdem lädt MH dort zu einem Industriesymposium ein mit dem Thema „Scaling the Analyses and Interpretation of NGS Data with the Medical Device MH Guide in a Clinical Setting“. Prof. CS Chen (Shanghai) und Prof. M. Hummel (Berlin) berichten von Ihrer Erfahrung mit MH Guide im klinischen Alltag.

MH Guide auf Shortlist für Digitalen Gesundheitspreis von Novartis und Sandoz/Hexal

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MH Guide auf Shortlist für Digitalen Gesundheitspreis von Novartis und Sandoz/Hexal

Mit Hilfe unserer Software MH Guide können Ärzte im onkologischen Klinikalltag eine auf der individuellen Tumorsequenz ihrer Patienten beruhende evidenzbasierte Therapieentscheidung treffen. Wie Novartis Pharma und Sandoz Deutschland/Hexal jetzt bekannt gaben, steht MH Guide auf der Shortlist für den Digitalen Gesundheitspreis 2019! MH Guide ist eines von sieben Projekten, die aus insgesamt 119 Einreichungen ausgewählt wurden. Der Digitale Gesundheitspreis zeichnet nachhaltige digitale Lösungen für ein zukunftsfähiges Versorgungssystem in Deutschland aus und wird am 20. März 2019 in Berlin zum zweiten Mal verliehen.

Molecular Health startet Aufklärungskampagne über personalisierte Krebsdiagnostik

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Molecular Health startet Aufklärungskampagne über personalisierte Krebsdiagnostik

Heidelberg, Deutschland und Boston, USA – 02. August 2018 – Molecular Health (MH) ist ein führendes Unternehmen in der Präzisionsmedizin und Hersteller der in Europa als Medizinprodukt (IVD) registrierten Software Molecular Health Guide® (MH Guide). Diese ermöglicht eine auf den Krebspatienten zugeschnittene Therapieplanung durch den Onkologen und medizinisches Fachpersonal. MH hat den Start einer umfangreichen Aufklärungskampagne bekannt gegeben. 

Die Kampagne mit dem Namen „Individuelle Krebstherapie“ unterstreicht den Stellenwert der Präzisionsmedizin bei der Krebsbehandlung und soll Patienten über die Möglichkeiten einer solchen Analyse aufklären. Bekannt ist, dass nicht alle Krebspatienten gleichermaßen gut auf eine Therapie ansprechen. Das liegt daran, dass jeder Mensch ganz persönliche genetische Besonderheiten aufweist. Aus diesem Grund kann eine personalisierte Analyse des Tumors einen entscheidenden Mehrwert im Kampf gegen den Krebs bieten. Stephan Hettich, SVP Business Development, Sales und Marketing EMEA/APAC, kommentiert die Kampagne. “Uns ist es enorm wichtig, dass Menschen, die an Krebs erkranken, über die neuen Chancen durch Präzisionsmedizin ausreichend informiert sind. Mit unserer Kampagne möchten wir alle für dieses Thema sensibilisieren und auch konkret die Möglichkeiten der Medizin aufzeigen.“ Molecular Health arbeitet mit führenden Kliniken und Krebszentren in Deutschland zusammen. Als Medizinproduktehersteller arbeitet Molecular Health zudem unabhängig von der Pharmaindustrie und garantiert die Qualität der klinischen Interpretation, die für den behandelnden Arzt aufbereitet wird, damit dieser fundierte und evidenzbasierte Therapieentscheidungen für Krebspatienten treffen kann. 

 

Über Molecular Health Molecular Health (MH) ist ein Unternehmen aus dem Bereich der computergestützten Biomedizin (Computational Biomedicine), das sich mittels neuester Machine Learning und Artificial Intelligence Technologien mit komplexen Fragestellungen der Medizin befasst. Es konzentriert sich auf die Erfassung, Kurierung, Integration und Analyse großer biomedizinischer‐ und Arzneimittel‐Datenmengen, um Präzisionsmedizin zu ermöglichen. Seit über einem Jahrzehnt hat das Unternehmen Dataome® entwickelt, ein einzigartiges, auf höchstem Qualitätsniveau kuratiertes und vernetztes System, das klinische und molekulare Arzneimitteldaten sowie analytische Prozesse umfasst. Dataome ermöglicht die Integration und Referenzierung klinischer molekularer Daten für bessere und sicherere Therapien sowie für eine bessere und erfolgreichere Medikamentenentwicklung und ‐vermarktung.

 

Weitere Informationen finden Sie unter www.individuelle-krebstherapie.de

Individuelle Krebsgenomanalyse zur Unterstützung bei der Therapiewahl

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Individuelle Krebsgenomanalyse zur Unterstützung bei der Therapiewahl

Bei der Techniker Krankenkasse versicherte Kinder und Jugendliche bis 25 Jahre profitieren bereits heute von der Erstattung der computergestützten Tumoranalyse und -interpretation

 

Seit 2014 bereits bietet Molecular Health in Europa die Software Molecular Health Guide® (MH Guide) als Medizinprodukt zur Tumoranalyse und -interpretation an. MH Guide wird von speziell geschulten Ärzten genutzt, um komplexe Erbgutinformationen so auszuwerten, dass sie für personalisierte Therapieempfehlungen verwendet werden können. Personalisierte Medizin ist ein Behandlungskonzept, das Patienten zielgerichtet und schnell zu einer für sie geeigneten Therapie verhelfen kann. Durch die Sequenzierung des Tumor-Erbgutes können individuelle genetische Veränderungen entdeckt werden, die von Patient zu Patient unterschiedlich den Erfolg einer Therapie bestimmen. Durch diese „molekulare Tumorprofilierung“ wird eine präzise, auf den Patienten zugeschnittene Krebstherapie ermöglicht – mit dem Ziel, die Lebensqualität von Patienten zu verbessern und Behandlungen individuell zu optimieren (s. auch http://www.molecularhealth.com/patienten). 

 

MH Guide wurde von Molecular Health im Rahmen zahlreicher Forschungsprojekte mit weltweit führenden klinischen Zentren in Europa und den USA entwickelt. MH Guide ist europaweit das erste registrierte Medizinprodukt zur Tumoranalyse und -interpretation. MH Guide gleicht patientenspezifische Informationen aus dem Tumor-Erbgut mit dem weltweit verfügbaren biomedizinischen Wissen ab, und liefert eine umfassende molekulare Profilierung des Krebsgenoms als Basis für die anschließende Analyse und Herleitung individueller Therapieoptionen. Damit bietet MH Guide dem behandelnden Arzt eine zuverlässige Entscheidungsplattform für die Bewertung molekularer Patienteninformationen hinsichtlich Medikamentenauswahl. 

 

Die Anwendung von MH Guide in der Praxis ist einfach: Ein Arzt, der im Umgang mit MH Guide geschult und zertifiziert ist, bestellt die Sequenzierung einer Tumorprobe bei einem qualifizierten Sequenzierlabor sowie die Analyse der Sequenzdaten bei Molecular Health. Nach der Sequenzierung der Gewebeproben werden die daraus gewonnenen Daten zusammen mit den klinischen Patientendaten bei Molecular Health für die Tumorprofilierung integriert und ausgewertet. Daraus erstellt der zertifizierte Arzt einen Befund, der dem behandelnden Arzt eine qualifizierte und differenzierte Behandlungsempfehlung liefert. Die Software bietet vollständige Transparenz über den Zulassungsstatus von Medikamenten und Biomarkern sowie dem Entwicklungsstatus von Medikamenten, die sich noch in klinischen Prüfungen befinden.

 

MH Guide liefert auch Informationen zu geeigneten klinischen Studien, die dem molekularen Profil des Patienten entsprechen und analysiert Risikofaktoren für die Medikamentensicherheit. So unterstützt MH Guide Ärzte bei der Optimierung von Behandlungsentscheidungen für Krebspatienten mit weit fortgeschrittener Erkrankung oder bei denen die Möglichkeiten der Standardtherapie ausgeschöpft sind. 

 

Kinderonkologie: Besonderes Behandlungsangebot der Techniker

Für versicherte Kinder und Jugendliche bis 25 Jahre hat die Techniker Krankenkasse im Rahmen der integrierten Versorgung dieses besondere Behandlungsangebot vergangenes Jahr aufgenommen, und zwar bei rezidivierenden und refraktären Tumoren. Um welche Krebserkrankungen es sich genau handelt und welche Leistungen beinhaltet sind, beschreibt die TK auf ihren Webseiten. Zu diesem Thema führt die Kasse am 28. Februar 2018 in Berlin auch eine Fachtagung durch zum Potenzial dieses neuen Medizinzweigs, Präzisionsmedizin: https://www.tk.de/tk/themen/medizinische-versorgung/forum-versorgung/723216

Charité, TK und Molecular Health gewinnen Digital Leader Award, Präzisionsmedizin und Big Data als Waffen im Kampf gegen Krebs.

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Charité, TK und Molecular Health gewinnen Digital Leader Award, Präzisionsmedizin und Big Data als Waffen im Kampf gegen Krebs.

Die Techniker Krankenkasse berichtet über uns:

 

Hamburg, 30. Juni 2017. Krebskranken Kindern und Jugendlichen mit dem weltweiten Wissen helfen, das in Millionen Datensätzen steckt: Das ist die Idee des Projekts „Gensequenzierung in der Kinderonkologie“. Die drei Partner Charité, Techniker Krankenkasse (TK) und Molecular Health GmbH haben dazu Kooperationsverträge geschlossen. Jetzt wurde diese Idee beim Digital Leader Award2017 in Berlin mit dem „Sonderpreis Disruption“ ausgezeichnet.

 

Das Projekt stellt die Präzisionsmedizin in den Mittelpunkt. Sie ist eine große Hoffnung im Kampf gegen den Krebs. Die Ärzte der Charité, die die jungen, bei der TK versicherten Patienten behandeln, erhalten mithilfe der Kombination aus Gendiagnostik und der Analyse weltweiter Wissensdatenbanken Unterstützung dabei, eine passgenaue Therapie für die an Krebs Erkrankten zu entwickeln. „Unser Ziel ist es, die onkologische Versorgung durch eine stärker individualisierte Therapie weiter zu verbessern“, sagt Thomas Ballast, stellvertretender Vorstandsvorsitzender der TK. Mit diesem Projekt beschreiten Charité, TK und Molecular Health gemeinsam einen neuen Weg: Sie machen Big Data für die medizinische Versorgung nutzbar.

 

„Zielgerichtete Ansätze in der onkologischen Therapie werden in Zukunft eine wichtige Säule der Behandlung von Patienten darstellen“, sagt Dr. Andrej Lissat, Facharzt für Kinderheilkunde mit Schwerpunkt Pädiatrische Hämatologie und Onkologie an der Charité. „Die genetische Charakterisierung der Tumoren – die Sequenzierung – im Vorfeld der Behandlung ermöglicht es, Patientengruppen zu definieren, die mit hoher Wahrscheinlichkeit von gezielten Therapieansätzen profitieren.“

 

Nach der Sequenzierung der Tumorprobe an der Charité übernimmt Molecular Healthdie Auswertung der Sequenzierungsdaten und gibt dem Onkologen durch die Nutzung der Cloud Applikation „Molecular Health Guide“ die Möglichkeit, die Daten zu analysieren und einen Report mit Therapieoptionen interaktiv zu erstellen. Der Bericht enthält unter anderem evidenzbasierte Informationen zu Biomarkern, Arzneimitteln und ihren Wechselwirkungen sowie alle passenden klinischen Studien. Dieser Report wird in einer „molekularen Tumorkonferenz“ mit allen beteiligten Experten diskutiert. Bei der Entscheidung über die passende Therapie werden anschließend die Eltern der Patienten einbezogen. „Wir freuen uns sehr, dass auch die jüngsten Krebspatienten von neuester medizinischer Technologie direkt profitieren“, sagt Dr. Friedrich von Bohlen und Halbach, Geschäftsführer von Molecular Health.

 

Das Projekt von Charité, TK und Molecular Health errang beim Digital Leader Awardam Donnerstagabend neben dem Sonderpreis auch den 2. Platz in der Kategorie „Digitize Society“. Der Digital Leader Award wird gemeinsam von Dimension Data und IDG Business Media vergeben. Mit der Preisverleihung wollen die Veranstalter „Leuchtturmprojekten digitaler Transformation in Deutschland“ eine Plattform bieten.

 

Schirmherrin des Digital Leader Award 2017 ist Brigitte Zypries (SPD), Bundesministerin für Wirtschaft und Energie. 96 Projekte hatten sich in diesem Jahr um die Auszeichnung beworben.

Digital Leader Award online: www.digital-leader-award.de

 

Die Original Pressemitteilung finden Sie auf der Homepage der Techniker Krankenkasse.

Management & Krankenhaus über „Big Data in der Medizin“

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Management & Krankenhaus über „Big Data in der Medizin“

In der Ausgabe Management & Krankenhaus 9/2016 äußerts Geschäftsführer von Molecular Health, Dr. Stephan Brock interviewt.

Lernende Systeme unterstützen den Arzt bei Diagnose und Behandlungsentscheidung.

Die Akkumulation großer Mengen von Patientendaten wird es über (selbst-)lernende Systeme in Zukunft ermöglichen, bessere, individuell angepasste Therapieentscheidungen treffen zu können. Auch Prävention und Diagnose werden davon profitieren. Der medizinische Fortschritt wird beschleunigt und schneller umsetzbar. Wir alle sind Zeugen einer Revolution im Gesundheitswesen: In vielerlei Hinsicht ist die Medizin schon heute eine Informationswissenschaft, und mit der zunehmenden Verbreitung elektronischer Systeme zur Verwaltung klinischer Daten, den modernen bildgebenden Verfahren und nicht zuletzt den neuen Möglichkeiten zur molekularen Profilierung von Patienten im Hochdurchsatz wird sich dieser Trend noch verstärken. Zweifelsohne ist die Medizin damit schon heute eine Big-Data-Disziplin. Big Data – und dieses Phänomen ist uns aus anderen Industrien bekannt – kommt mit dem Versprechen bessere und schnellere, heute meist im Sinne von marktgerechte, Entscheidungen treffen zu können. In einigen Industrien können wir die Auswirkungen von Big Data schon heute beobachten. Das Stichwort lautet: Personalisierung von Werbung, Dienstleistungen und Produkten. Die Ausmaße der möglichen wirtschaftlichen Umwälzungen, die mit neuen, auf Big Data basierenden Geschäftsmodellen einhergehen, lassen sich bereits erahnen.

Megatrends in der medizinischen Praxis

Der Einfluss von Big Data auf die medizinische Praxis lässt sich aus drei sogenannten Megatrends ablesen:

  1. Der selbstbestimmte Patient: Digitalisierung, die allgemeine Verfügbarkeit von Fachinformation, Möglichkeiten zur Selbstdiagnose auch in Form sogenannter Wearables mit eingebauter Sensorik zur Überwachung von Fitness- und Gesundheitsfunktionen und auch die Verfügbarkeit molekularer Tests für Konsumenten ermöglichen es dem einzelnen, informierten Patienten, immer mehr zum aktiven Verwalter und Gestalter seiner Gesundheitsangelegenheiten zu werden. Oft werden die dabei gesammelten Daten, dem Beispiel der sozialen Netzwerke folgend, durch die Unternehmen akkumuliert. Die Daten können durch lernende Systeme ausgewertet werden und helfen so, die Algorithmik stetig zu verbessern.
  2. Demokratisierung und Automatisierung der Diagnose: Die Diagnose ist das zentrale Element des Gesundheitssystems, denn nach ihr richten sich alle Folgeaktivitäten und Entscheidungen. Big Data und die automatisierte Auswertung von in der Diagnostik erhobener Daten, sei es in Form von Daten aus der elektronischen Patientenakte, Bildern, Laborwerten oder Molekulardiagnostik im Hochdurchsatzverfahren, werden die korrekte Erstellung der Diagnose erleichtern. Die Qualität der Diagnose hängt damit nicht mehr so stark von Breite und Aktualität des Hintergrundwissens des Behandelnden ab. Dies führt, vor allem wenn wir an Regionen in der Welt mit weniger gut ausgebildetem Personal denken, zu einer Demokratisierung der Diagnose.
  3. Implementierung eines Lebenszyklus der personalisierten Gesundheit: Getrieben durch die digitale Revolution und Big-Data-Ansätze wird letztendlich der Zyklus von Analyse der Prädisposition, aktiver personalisierter Prävention, personalisierter Diagnose und optimaler individualisierter Therapie geschlossen.

Unterstützung der Behandlungsentscheidung

Die größte Rolle spielt Big Data heute bei der Entwicklung von Systemen zur Unterstützung der Behandlungsentscheidung. In der Medizin geht es vor allem darum, möglichst zeitnah die richtige Entscheidung zum Wohle des Patienten zu treffen. Das Ziel ist es, die Therapie möglichst optimal auf den einzelnen Patienten abzustellen. Vorreiter für dieses Konzept ist die Onkologie. Unter dem Stichwort personalisierte Medizin wird hier der optimale Zuschnitt einer Therapie auf die individuelle klinische und molekulare Situation des einzelnen Patienten gesucht. Wenn aber Behandlungsentscheidungen heute auf Daten aus klinischen Studien beruhen, nutzen wir Erkenntnisse, die aus der Beobachtung von lediglich etwa 3 % der Patienten beruhen und die vielfach den Wissensstand nur mit erheblicher Verzögerung weitergeben können. Big-Data-Ansätze tragen das Potential, auch von den restlichen 97 % lernen zu können. Sind klinische Daten wie Informationen über Behandlungsverlauf und -ergebnis zusammen mit Befunden, Labordaten und Daten aus der molekularen Hochdurchsatz-Profilierung (beispielsweise Genomsequenzierung) verfügbar, können die Datensätze jedes einzelnen Patienten zur Verbesserung zukünftiger Behandlungsentscheidungen beitragen, und das sogar in „Echtzeit“. Je mehr Datensätze zur Verfügung stehen, umso signifikanter werden die Ergebnisse.

Dreiklang aus Daten, Wissen und Anwendung.

Die ersten Ansätze sind, auch getrieben von Fachgesellschaften wie der ASCO in den USA, bereits in der Umsetzung. Um aber mittels KI-Algorithmen aus der Flut von Daten Handlungshilfen ableiten zu können, sind auch ordnende Prinzipien im Sinne von Wissensstrukturen, die das Fachwissen bis hin zur molekularen Ebene abbilden können, notwendig. So ergibt sich ein Dreiklang aus Daten, Wissen und Anwendung. Vielfältige Datenquellen können über intelligente Algorithmen miteinander verknüpft und ausgewertet werden. Der daraus resultierende Mehrwert kommt Ärzten, Patienten, Forschern und den Versicherungen zugute.