Molecular Health and CENTOGENE Announce an Exclusive Collaboration With the Aim to Transform the Development of Orphan Drugs

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CENTOGENE and Molecular Health Announce an Exclusive Collaboration With the Aim to Transform the Development of Orphan Drugs 

  • The combination of real-life data sets in rare diseases with innovative big data/artificial intelligence/novel scientific computational knowledge will transform biomedical research, product development, and therapy.
  • Real-life data and Innovative Bioinformatic Algorithms (RIBA project) will enable the creation of a powerful environment to accelerate, de-risk, and improve the development of new orphan drugs for many diseases and disease areas.
  • RIBA develops and offers data-/computing-driven solutions to guide the highest and most precise innovation for a new way of drug development in a modern biopharmaceutical environment.
  • The collaboration will start with Epilepsy as the first indication

 

Cambridge, MA, USA & Rostock/Berlin, Germany, and Heidelberg, Germany, July 20, 2020 (GLOBE NEWSWIRE) – Centogene N.V. (Nasdaq: CNTG), a commercial-stage company focused on rare diseases that transforms real-world clinical and genetic data into actionable information for patients, physicians, and pharmaceutical companies, and Molecular Health, a leading company in the field of data and computing science for precision medicine, announced today that they will collaborate exclusively to initiate the Real-life data and Innovative Bioinformatic Algorithms (RIBA) project – starting with Epilepsy as the first indication. RIBA aims to foster a unique novel precision medicine environment to accelerate, de-risk, and improve the development of new orphan drugs based on the combination of large real-life data sets in rare disease with innovative big data, innovative artificial intelligence, as well as computational algorithms and expertise. Both companies are convinced that this strategy of merging real-life data with a global curated biomedical knowledge, as well as applying artificial intelligence and scientific computing will radically change and transform biomedical research, product development, and therapy. Additionally, it will offer data-/computing-driven solutions to guide the highest and most precise innovation for the new way of drug development in a modern biopharmaceutical environment.

 

Prof. Arndt Rolfs, CENTOGENE Chief Executive Officer, stated, “We are excited about this collaboration. Both companies have been analyzing the potential interaction for an extended period of time and are deeply convinced that now is the right time to start an exclusive cooperation focusing on rare genetic diseases. The complementary expertise and knowledge of both companies will allow us to reduce the time to develop a new orphan drug by combining of real-life data and innovative computational biomedical expertise. CentoMD®, one of the world’s largest rare disease data repositories, allows us to take advantage of the high quality of the real-life data from a global cohort of more than 500,000 consented patients. The extraordinary expertise of Molecular Health will not only speed up the identification of new targets in rare disease, but also allow us to de-risk and accelerate the development of new orphan drugs.”

 

“By starting this exciting collaboration between our companies, we are initiating and building a unique novel model of personalized healthcare. The combination of both companies’ data and expertise will ultimately transform modern drug development and therapy. It will allow for the development of better drugs with higher specificity and safety, lower attrition rates in clinical studies, and a faster time to market to help patients with severe diseases worldwide through novel therapies,” said Dr. Friedrich von Bohlen, Molecular Health Chief Executive Officer. “Together with CENTOGENE, Molecular Health´s deep scientific, medical, and computational expertise will lay the fundament for personalized healthcare options in rare diseases to fulfill the promise of precision medicine.”

 

The companies have agreed to start with Epilepsy as the first indication. Financial details were not disclosed.

Kooperation HanseMerkur und Molecular Health: Digital unterstützte Krebsdiagnostik verbessert Tumorbehandlung

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Kooperation HanseMerkur und Molecular Health:

Digital unterstützte Krebsdiagnostik verbessert Tumorbehandlung

Heidelberg, Deutschland – 16. Oktober 2019. Die Volkskrankheit Krebs hat viele Erscheinungsformen und Schweregrade. Vielversprechende Fortschritte hat die Medizin in den letzten Jahren mit individualisierter (also genetisch auf den einzelnen Menschen abgestimmter) Medizin gemacht. Davon profitieren bei bestimmten Krebserkrankungen nun dank einer Kooperation mit dem Heidelberger Unternehmen Molecular Health ab sofort auch Vollversicherte der HanseMerkur.

 

Die Vereinbarung betrifft Vollversicherte mit der Diagnose einer wiederkehrenden Tumorerkrankung, z. B. einem wiederkehrenden Eierstock-, Eileiter- oder Bauchfellkrebs oder bei einer neuerlichen Tumor­erkrankung im Kindes- und Jugendalter.

 

Die Analyse der Tumor-DNA und ihre anschließende Auswertung ermöglicht es Onkologen, eine optimal auf jeden einzelnen Patienten zugeschnittene Therapie auszuwählen, um die Erfolgs­aussichten vor allem bei schweren Krankheitsverläufen zu erhöhen. So können z. B. bei Tumoren, die auf die Standardtherapien nicht ansprechen, oder bei wiederkehrenden Tumoren rasch neue Behandlungsmöglichkeiten erschlossen werden. Ermöglicht wird die erweiterte Diagnostik und Behandlung durch die Software MH Guide, die biologische, molekulare, klinische und pharmakologische Daten in Beziehung setzt – weltweit verfügbares Wissen über Tumorveränderungen und Therapien, auf das die behandelnden Ärzte zugreifen können.

 

Dr. Friedrich von Bohlen, CEO von Molecular Health, erklärt: „Wir freuen uns sehr über den Abschluss der ersten Kooperation mit einer privaten Versicherungsgruppe zu unserem Produkt MH Guide. Die HanseMerkur ist für uns ein idealer Partner, um einer breiten Gruppe an Patienten den Zugang zur onkologischen Präzisionsdiagnostik und somit den bestmöglichen Therapieoptionen zu eröffnen. Wir sind fest davon überzeugt, dass MH Guide die behandelnden Ärzte gut darin unterstützen wird, informierte, evidenzbasierte und personalisierte Behandlungsentscheidungen für ihre Patienten zu treffen.“

 

Holger Ehses, Vorstandsmitglied der HanseMerkur Krankenversicherung AG in Hamburg, ergänzt: „Durch den Zugang zu diesem innovativen Instrument der Präzisionsdiagnostik schaffen wir für unsere Versicherten erneut eine verbesserte Versorgung in der Krebsbehandlung. Genetische Analysen spielen in der modernen Krebs-Diagnostik eine zunehmend wichtige Rolle. Durch die Kooperation mit Molecular Health gehen wir einen wichtigen Schritt, unseren umfangreichen Leistungskatalog durch modernste qualitätsgesicherte Angebote zu ergänzen.“

 

 

Über die HanseMerkur

Die HanseMerkur ist mit einem Jahresumsatz von über 2 Mrd. Euro (2018) die einzige selbständige und konzernunabhängige Versicherungsgruppe am Finanzplatz Hamburg. Die Wurzeln des 144 Jahre alten Personenversicherers liegen in der Krankenversicherung, die bis heute die Hauptsparte des Unternehmens ist. Die HanseMerkur ist zudem Spezialist für den privaten Ergänzungsschutz gesetzlich Krankenversicherter und mit rund 1,2 Millionen Zusatzversicherten in diesem Segment einer der größten deutschen Anbieter. In der Privaten Krankenversicherung rangiert sie auf Platz 11 von 41 Anbietern. Darüber hinaus zählt die HanseMerkur zu den größten Unternehmen der touristischen Assekuranz in Deutschland. Weitere Informationen unter www.hansemerkur.de.

 

Über Molecular Health

Molecular Health ist ein Unternehmen aus dem Bereich der computergestützten Präzisionsmedizin, das mit seinem Fokus auf Data Science und künstlicher Intelligenz die Entscheidungsfindung für Organisa­tionen im Gesundheitssektor verbessert. Die Angebote des Unternehmens basieren auf der Erfassung, Kuratierung, Integration und Analyse großer Datenmengen aus Biomedizin und Arzneimittelforschung, die mit neuartigen Technologien wie künstlicher Intelligenz und maschinellem Lernen kombiniert werden. Seit mehr als einem Jahrzehnt hat das Unternehmen Dataome entwickelt, ein einzigartiges und systematisch kuratiertes System, das klinisch-molekulare und Medikamentendaten mit eigenen Analyseverfahren vernetzt. Eigenständig oder in Kombination mit Kundendaten ermöglicht Dataome, verwertbare Erkenntnisse auf molekularer Ebene zu gewinnen. Dies erlaubt Ärzten und Patienten eine bessere Diagnose oder Therapieentscheidungen und unterstützt Pharma- und Gesundheitsorganisationen beim Entdecken und Entwickeln von Wirkstoffen, bei der Optimierung von klinischen Studien sowie in der Positionierung von Arzneimitteln. Außerdem lassen sich die Erfolgsaussichten für die klinische Entwicklung von Arzneimittelkandidaten und die Wahrscheinlichkeit für eine Zulassung präzise vorher­sagen, was die Entscheidungsqualität bei der Priorisierung von Studien sowie der Zuteilung von Ressourcen und Investitionen verbessert.

Weitere Informationen finden Sie unter www.molecularhealth.com.

 

Für weitere Informationen kontaktieren Sie bitte:

 

Molecular Health GmbH

Thomas König

Head of Marketing & PR

thomas.koenig@molecularhealth.com

Media Relations

MC Services AG

Katja Arnold, Eva Bauer

molecularhealth@mc-services.eu

+49-89-210 228 0

http://www.molecularhealth.com

Molecular Health ernennt PD Dr. med. Christian Meisel zum Chief Medical Officer

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Molecular Health ernennt PD Dr. med. Christian Meisel zum Chief Medical Officer

Dr. Meisel bringt mehr als 25 Jahre Erfahrung im Gesundheitssektor mit, sowohl in der Klinik als auch in Forschung & Entwicklung im universitären Bereich und der biopharmazeutischen Industrie, sowie mehr als 10 Jahre Erfahrung in leitenden Pharma-Führungspositionen. Als habilitierter Arzt mit Zusatzqualifikationen in Informatik und umfangreicher Erfahrung in der Präzisionsmedizin wird Dr. Meisel für alle klinischen Aspekte des Portfolios und der Entwicklung von Molecular Health verantwortlich sein. Außerdem wird er als Mitglied der Unternehmensleitung eine leitende Rolle in der strategischen Entwicklung von Molecular Health übernehmen. 

 

Dr. Friedrich von Bohlen, Mitbegründer und CEO von Molecular Health, sagt: „Wir freuen uns sehr, dass Dr. Meisel als Chief Medical Officer zu uns kommt. Er ist nicht nur ein erfahrener Arzt, sondern verfügt neben seinem Informatik-Hintergrund auch über eine umfassende Erfolgsbilanz und Expertise in der Präzisionsmedizin sowohl im biopharmazeutischem als auch im diagnostischen Bereich. Mit seiner umfangreichen Erfahrung in molekularer Diagnostik und Arzneimittelentwicklung stellt er eine perfekte Ergänzung zu unseren Entwicklungs- und Vertriebsteams dar und wird unsere Angebote an Pharmaunternehmen, Ärzte, Dienstleister, Kostenträger und die Finanzindustrie strategisch weiter ausbauen und schärfen. Die Position des CMO ist für unsere Wachstumsstrategie entscheidend und wir sind froh, dass wir Christian Meisel für diese wichtige Rolle bei Molecular Health gewinnen konnten.“ Dr. Meisel fügt hinzu: „Ich freue mich sehr darauf, Molecular Health – ein Unternehmen an der Spitze der digitalen Transformation von Medizin und F&E – als Mitglied des Führungsteams zu unterstützen. Ich werde meine beruflichen Erfahrungen und mein fundiertes Wissen zu den Anforderungen von Patienten und Ärzten im Gesundheitswesen einbringen, um die innovativen Lösungen von Molecular Health weiter zu optimieren. Damit wollen wir einen echten Mehrwert für die Patientenversorgung schaffen und das therapeutische und diagnostische Angebot so weiterentwickeln, dass es den wachsenden Bedürfnissen der Medizin in einem zunehmend digitalisierten Gesundheitswesen gerecht wird.“Vor seinem Wechsel zu Molecular Health war Christian Meisel mehr als 14 Jahre bei Roche in verschiedenen leitenden Führungspositionen tätig, u.a. als Global Head der Personalized Healthcare Platform, Global Head Translational Medicine Oncology und Global Head Biomarkers und Translational R&D Innovation. Dr. Meisel ist Facharzt für Innere Medizin und Klinische Pharmakologie. Er hat an der Technischen Universität München promoviert und sich an der Charité Berlin habilitiert, wo er auch als Privatdozent tätig war und eine Bioinformatik-Forschungsgruppe leitete.

Molecular Health lizenziert sein prädiktives analytisches Produkt MH Predict an DATEN CAPITAL

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Molecular Health lizenziert sein prädiktives analytisches Produkt MH Predict an DATEN CAPITAL

Molecular Health Predict (MH Predict) ermöglicht präzise Vorhersage der Erfolgswahr-scheinlichkeit klinischer Studien • Exklusive Lizenz für die Finanzindustrie an DATEN CAPITAL vergeben • Molecular Health erhält jährliche Lizenzgebühr und erfolgsabhängige Zahlungen 

 

Heidelberg, Deutschland und Boston, USA – Montag, 7. Januar 2019 – Molecular Health (MH), ein führendes Unternehmen der Präzisionsmedizin, das sich auf die Entwicklung von Produkten und Services auf Basis seiner proprietären biomedizinisch-wissenschaftlichen Technologieplattform Dataome® spezialisiert, hat für sein Produkt MH Predict eine exklusive Lizenz für die Nutzung in der Finanzindustrie an DATEN CAPITAL LLP (DATEN) vergeben. MH Predict wurde von Molecular Health entwickelt, um die Erfolgswahrscheinlichkeit klinischer Arzneimittelstudien zu prognostizieren. DATEN wurde als private Partnerschaft mit beschränkter Haftung mit dem Ziel gegründet, auf wissenschaftlichen Daten und künstlicher Intelligenz basierend im Healthcare-Sektor zu investieren. Molecular Health erhält von DATEN eine jährliche Lizenzgebühr sowie erfolgsabhängige Zahlungen. 

 

Dr. Friedrich von Bohlen, Mitbegründer und CEO von Molecular Health: „Wir freuen uns, diese exklusive Lizenzvereinbarung für die Finanzindustrie mit DATEN CAPITAL bekannt zu geben. Die Erfolgswahrscheinlichkeit klinischer Studien zu verstehen und möglichst präzise vorherzusagen, ist entscheidend, um die Erforschung und Entwicklung von Medikamenten in Zukunft effizienter, besser und kostengünstiger zu gestalten. Aufgrund von Studienabbrüchen verzeichnen Pharmaunternehmen und Investoren noch immer jährliche Verluste in Milliardenhöhe. Wir sind davon überzeugt, dass MH Predict einen echten Paradigmenwechsel für die Medikamentenentwicklung sowie einer gezielteren Allokation von Ressourcen und Investitionen bewirken wird. Wir freuen uns, MH Predict ab Anfang 2019 auch der pharmazeutischen Industrie anzubieten.“ 

 

„Ich habe Friedrich von Bohlen und Molecular Health während meiner Zeit im Investment Banking bei Goldman Sachs kennengelernt. Nach eingehender Beschäftigung mit dem Unternehmen und der Technologie bin ich der Überzeugung, dass Molecular Health das Potenzial hat, die Arzneimittelentwicklung grundlegend zu verändern. Unsere Mission bei der Gründung von DATEN CAPITAL war es, einen auf wissenschaftlichen Daten und künstlicher Intelligenz basierenden Ansatz für zielgerichtete Kapitalinvestitionen zu entwickeln. Daher freuen wir uns außerordentlich, eine exklusive Lizenz für die Anwendung von MH Predict für die Finanzmärkte zu erhalten. Unser Bestreben und unsere Überzeugung ist es, dass wir damit der biopharmazeutischen Industrie helfen und sie darin unterstützen, neue Medikamente wesentlich besser, schneller und kostengünstiger auf den Markt zu bringen,“ sagte Amit R. Karna, CFA, Managing Partner von DATEN CAPITAL LLP. 

 

Über MH Predict MH Predict ist ein auf künstlicher Intelligenz (KI) basierendes Produkt, das die Erfolgswahrscheinlichkeit prognostiziert, mit der eine klinische Studie ihre Endpunkte erreicht. Die zugrundeliegenden Modelle werden unter Nutzung einer Reihe öffentlich verfügbarer und proprietärer Datenbanken entwickelt und validiert. Eine dieser Quellen ist Dataome, eine firmeneigene Datenbank, die von Molecular Health über einen Zeitraum von 10 Jahren und mit einem Investitionsvolumen von über 150 Mio. € entwickelt wurde. 

 

Über Molecular Health Molecular Health ist ein Unternehmen aus dem Bereich der computergestützten Präzisionsmedizin, das mit seinem Fokus auf Data Science und künstlicher Intelligenz die Entscheidungsfindung für Organisationen im Gesundheitssektor verbessert. Die Angebote des Unternehmens basieren auf der Erfassung, Kuratierung, Integration und Analyse großer Datenmengen aus Biomedizin und Arzneimittelforschung, die mit neuartigen Technologien wie künstlicher Intelligenz und maschinellem Lernen kombiniert werden. Seit mehr als einem Jahrzehnt hat das Unternehmen Dataome entwickelt, ein einzigartiges und systematisch kuratiertes System, das klinisch-molekulare und Medikamentendaten mit eigenen Analyseverfahren vernetzt. Eigenständig oder in Kombination mit Kundendaten ermöglicht Dataome, verwertbare Erkenntnisse auf molekularer Ebene zu gewinnen. Dies erlaubt Ärzten und Patienten eine bessere Diagnose oder Therapieentscheidungen und unterstützt Pharma- und Gesundheitsorganisationen beim Entdecken und Entwickeln von Wirkstoffen, bei der Optimierung von klinischen Studien sowie in der Positionierung von Arzneimitteln. Außerdem lassen sich die Erfolgsaussichten für die klinische Entwicklung von Arzneimittelkandidaten und die Wahrscheinlichkeit für eine Zulassung präzise vorhersagen, was die Entscheidungsqualität bei der Priorisierung von Studien sowie der Zuteilung von Ressourcen und Investitionen verbessert. Weitere Informationen finden Sie unter www.molecularhealth.com

 

Über DATEN CAPITAL DATEN CAPITAL LLP (DATEN) ist eine private Partnerschaft mit beschränkter Haftung, die in England und Wales zugelassen ist (Registrierungsnummer OC424550). Die 2018 gegründete Firma hat das Ziel, auf wissenschaftlichen Daten und künstlicher Intelligenz basierende Anwendungen für die Finanzmärkte nutzbar zu machen. Das Unternehmen wird sich zunächst auf den Biotech-Sektor konzentrieren, vor allem in den USA und Europa. DATEN wird geleitet von Managing Partner Amit R. Karna, CFA, einem ehemaligen Investmentbanker mit zehnjähriger Erfahrung im Healthcare-Team von Goldman, Sachs & Co., zunächst in New York, danach in London. DATEN wird von führenden Unternehmen und Investoren aus den Bereichen Gesundheit und Technologie unterstützt. Weitere Informationen finden Sie unter www.datencapital.com.

Eierstockkrebs: Die Techniker schließt Selektivvertrag mit Charité Berlin und Klinik Essen-Mitte

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Eierstockkrebs: Die Techniker schließt Selektivvertrag mit Charité Berlin und Klinik Essen-Mitte

Heidelberg, Deutschland und Boston, USA – 02. August 2018.

Berlin, 24. August 2018. Ab sofort können sich Patientinnen an der Charité – Universitätsmedizin Berlin mit innovativer Methodik gegen wiederauftretenden Eierstock-, Eileiter- oder Bauchfellkrebs behandeln lassen. Zusammen mit der Techniker Krankenkasse (TK) hat die Universitätsklinik einen neuen Versorgungsvertrag im Rahmen der Präzisionsmedizin erweitert. Er ermöglicht noch gezieltere Therapien durch computergestützte Tumoranalysen. Passgenauere Therapie Susanne Hertzer, TK-Chefin in Berlin und Brandenburg: „Mit der Ausweitung des Vertrags können mehr Informationen darüber gewonnen werden, wie wirksam die Analyse von Tumorgenen ist. Passgenaue Therapien sollen dabei helfen, unnötige Behandlungen und Medikationen zu vermeiden. Das ist nicht nur wichtig für die Lebensqualität der Patientinnen, sondern es können auch schneller Behandlungserfolge erzielt werden.“

Bislang umfasste der Vertrag die Behandlung von bestimmten Tumoren bei Kindern und Jugendlichen. Nun können auch Frauen, die an wiederkehrendem (rezidivem) Eierstock-, Eileiter- oder Bauchfellkrebs leiden, davon profitieren. Computergestützte Tumoranalyse Haben vorherige Therapien nicht den gewünschten Erfolg erbracht, wird das Genom des Tumors nun im Rahmen des neuen Vertrages an der Charité systematisch sequenziert.

Auf Grundlage weltweiter Datensätze und publizierter Studien analysiert die Heidelberger Firma Molecular Health die Daten computergestützt. Sie recherchiert anhand des individuellen „Tumorcodes“ aus einer Vielzahl von klassischen und neuen zielgerichteten Therapieformen. Die Ergebnisse fließen dann in die interdisziplinäre Tumorkonferenz der Charité für die individuelle Therapieentscheidung ein. So können die Experten das „neue Wissen“ durch die Tumorsequenzierung mit den klinischen Befunden in Einklang bringen und eine besser abgestimmte Therapieentscheidung formulieren. 

Schwer behandelbar 

Eierstockkrebs gehört zu den am schwierigsten behandelbaren Krebserkrankungen. „Wir benötigen dringend derartige Konzepte, wie es nun der Vertrag mit der TK erlaubt, anders lässt sich der weitere und notwendige Fortschritt für unsere Patientinnen nicht erreichen.“, so Professor Dr. Jalid Sehouli, Direktor der Klinik für Gynäkologie mit Zentrum für onkologische Chirurgie und Leiter des Europäischen Kompetenzzentrum für Eierstockkrebs am Campus Virchow-Klinikum und der Klinik für Gynäkologie am Campus Benjamin Franklin der Charité. „Außerdem brauchen wir mehr und bessere Therapien, da viele Patientinnen erheblich vorbehandelt sind und für sie keine Standardtherapien existieren“, so Prof. Dr. J. Sehouli weiter.

Dr. Friedrich von Bohlen, Geschäftsführer von Molecular Health, die die Software entwickelt haben: „Wir freuen uns, dass nun auch Frauen, die an Eierstockkrebs erkrankt sind, von neuester medizinischer Technologie profitieren können. Die Patientinnen haben so die Möglichkeit, die für sie optimale Behandlung zu erhalten.“ Laut der letzten Auswertung des Robert-Koch-Instituts (RKI) im Jahr 2014 erkrankten 7250 Frauen in Deutschland neu an einem Ovarialkarzinom.

Bis 2014 lebten in der Bundesrepublik etwa 33.000 Frauen, bei denen Eierstockkrebs innerhalb der vergangenen zehn Jahre festgestellt wurde. Eierstockkrebs gilt als schwer behandelbar, da er oft erst im fortgeschrittenen Stadium diagnostiziert wird und häufig wiederkommt. Präzisionsmedizin Unter Präzisionsmedizin versteht man die gezielte Behandlung von Patienten, ausgerichtet an ihrer individuellen Genetik. Sie kann die Behandlung in schwierigen Krankheitsfällen unterstützen und hilft neue Therapieformen zu finden. Präzisionsmedizin sei eine große Hoffnung im Kampf gegen Krebs, sagt Susanne Hertzer. Auf Basis der Molekularbiologie und neuer Informationstechnologien verändert sie die Perspektive künftiger Versorgung. Neben der Charité können Patientinnen das Versorgungsangebot auch im „Zentrum für ambulante Therapie in der Gynäkologischen Onkologie“ (ZAT) der Kliniken Essen-Mitte in Anspruch nehmen.

Molecular Health bringt MH Mendel für die genetische Diagnose von Erbkrankheiten auf den Markt

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Molecular Health bringt MH Mendel für die genetische Diagnose von Erbkrankheiten auf den Markt

Heidelberg, Deutschland und Boston, USA – 11. Juni 2018 – Molecular Health (MH), ein führendes biomedizinisches Unternehmen, das basierend auf seiner patentierten Dataome Technologieplattform molekulare Daten in klinisch umsetzbare Informationen für effiziente und sicherere Behandlungsmöglichkeiten für Krebs verwandelt, hat Molecular Health Guide® Mendel (MH Mendel) als zusätzlichen Teil von Molecular Health Guide® (MH Guide), einer umfassenden Softwarelösung für die Präzisionsmedizin, auf den Markt gebracht.

 

Als integraler Bestandteil des registrierten IVD (In-vitro-Diagnostik)-Produkt MH Guide 3.0 unterstützt MH Mendel Humangenetiker bei der Erstellung eines Befundberichts, der auf ihren eigenen Klassifikationen genetischer Varianten basiert. MH Mendel verknüpft die Informationen, die für die Diagnose von Erbkrankheiten am meisten relevant sind. Daten, die aus einer Vielfalt von Quellen stammen, werden genutzt, um Humangenetikern zu helfen, genetische Varianten ihrer Patienten zu beurteilen und zu klassifizieren. MH Mendel umfasst Allelfrequenzen, klinische Signifikanzen und Vorhersagen zur funktionellen Auswirkung für eine Unmenge an Varianten. Bei der Analyse dieser Keimbahn-Varianten, die mit Erbkrankheiten in Verbindung gebracht werden, unterstützt MH Mendel die Humangenetiker bei der Verwaltung ihrer eigenen Varianten-Klassifikationen und Interpretationen sowie bei der Erstellung diagnostischer Berichte. „Genetische Tests können eine Veranlagung für seltene Erbkrankheiten aufzeigen. Heutzutage können viele Erbkrankheiten behandelt werden. Die Früherkennung und ein präzises Verständnis der jeweiligen Situation sind entscheidend, um die richtige Behandlung einzuleiten, und um so vermeidbare irreparable Schäden zu verhindern. Die Ergebnisse mittels MH Mendel analysierter und ausgewerteter genetischen Untersuchungen können eine Veranlagung für eine Erkrankung aufdecken und Ärzten dabei helfen, die genaue molekulare Ursache zu bestimmen und für jeden Patienten einen personalisierten Befundbericht zu erstellen“, sagt Dr. Stephan Brock, CTO (Chief Technical Officer) von Molecular Health. „Wir freuen uns, dass wir mit MH Mendel durch unsere fortschrittlichen und integrierten Technologien auf Basis unserer streng kurierten Daten und durch unser Expertenwissen in der Präzisionsmedizin jetzt Patienten helfen und Ärzte unterstützen können.“

Molecular Health bringt MH Guide Version 3.0 auf den Markt

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Molecular Health bringt MH Guide Version 3.0 auf den Markt

Neue, verbesserte Funktionen für intuitive Biomarker-Klassifizierung und vereinfachte Anwendung

 

Heidelberg, Deutschland und Boston, USA – 1. Juni 2018 – Molecular Health (MH), ein führendes Präzisionsmedizin Unternehmen, das sich auf die Vermarktung von Produkten und Services auf Basis seiner proprietären Dataome Technologieplattform fokussiert, hat Version 3.0 des etablierten Molecular Health Guide (MH Guide), einer umfassenden Softwarelösung für die Präzisionsmedizin, eingeführt.

 

MH Guide gleicht patientenspezifische molekulare Daten mit biomedizinischem Wissen ab und liefert als Ergebnis einen interaktiven, editierbaren medizinischen Report, der dem behandelnden Arzt eine umfassende Auswertung von Therapieoptionen für das individuelle Genomprofil des Patienten ermöglicht. MH Guide ist in Europa als In-vitro-Diagnostikum registriert. Um eine verlässliche Aussage für eine Krebstherapie wie z. B. eine Immuntherapie individuell zu treffen, ist das Verstehen und damit die Interpretation und Bewertung vieler Biomarker entscheidend.

 

MH Guide 3.0 bietet ab jetzt nicht nur die Detektion und Interpretation von Mutationen aus NGS-Panel- oder NGS-Whole-Exome Analysen, sondern auch die Interpretation wichtiger Testergebnisse wie z. B. Proteinexpression, Mutationslast und Mikrosatelliteninstabilität. Die von MH Guide 3.0 zur Verfügung gestellten klinischen Varianteninterpretationen sind evidenzbasiert und durch Quellenverknüpfungen für Ärzte transparent. Eine verbesserte, auf AMP-Richtlinien basierende Klassifikationsschema für Biomarker erleichtert die Befundung. Identifizierte Varianten werden in HGVS-Nomenklatur angezeigt. Anpassbare Genfilter ermöglichen einen Fokus auf die essentiellen Gene.

 

Das MH Order portal ermöglicht eine einfache Übermittlung der nötigen Informationen zur Tumorerkrankung eines Patienten und somit einen durchgängigen, lückenlosen Workflow zwischen Krankenhaus und Labor, um so die einfache Report Erstellung mit MH Guide effizient durchführen zu können.

 

„MH Guide 3.0 stellt einen weiteren Meilenstein in der Krebsbehandlung auf Basis genetischer Varianten des Tumors dar. Behandelnde Onkologen bekommen so in kurzer Zeit ein umfassendes Bild für eine passende Wirkstoffempfehlung“, erklärt Dr. Rudolf Caspary, CIO von Molecular Health. „Damit können wir behandelnden Ärzten nicht nur ihre tägliche klinische Routine deutlich erleichtern, sondern ihnen auch besonders gut informierte Therapieentscheidungen ermöglichen. Davon profitieren nicht nur die Patienten, sondern das gesamte Gesundheitssystem“. 

 

Prof. Dr. Matthias Löhr, Gastro-Onkologe am Karolinska Institut Stockholm, ergänzt: „Wir als langjährige Anwender von MH Guide, haben MH Guide 3.0 getestet und sind insbesondere von der Qualität der Ergebnisse, der Übersichtlichkeit und der Einfachheit in der täglichen Anwendung begeistert. Wir können uns so auf das Wesentliche konzentrieren – nämlich auf die fundierte Wahl der besten Therapie und auf die individuelle Betreuung der Patienten.“

Molecular Health erhält Fördermittel von der Bill & Melinda Gates Stiftung

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Molecular Health erhält Fördermittel von der Bill & Melinda Gates Stiftung

Molecular Health unterstützt bei der Arzneimittel-Findung für Tuberkulose und bei perinatalen Komplikationen

 

Heidelberg, Deutschland/Boston, MA, 15. Mai 2018. Molecular Health (MH) erhält Fördermittel von der Bill & Melinda Gates Stiftung in Tuberkulose und bei perinatalen Komplikationen. Dazu wird MH seine computergestützten Technologien und biomedizinische Domänenexpertise einbringen. Kern ist MH’s proprietäre Dataome® Technologie- und Wissensplattform. In Verbindung mit der Molecular Health Effect® (MH Effect) Software sollen wirksamere und besser verträgliche Therapien für Tuberkulose (TB) gefunden und profiliert werden. Ferner sollen Wege gefunden werden, perinatale Komplikationen in Entwicklungsländern adressieren zu können. 

Dataome ist MH’s Kern-Technologie- und Wissensplattform, die umfassende, aktuelle und kurierte klinisch-molekulare Daten und Informationen über Targets, Moleküle, Krankheiten, Varianten, Signalwege, Wirkstoffe und Wirkungsweisen enthält. Dataome wird in dieser Zusammenarbeit dazu verwendet werden, um in diesen beiden Bereichen mit hohem medizinischem Bedarf bessere und sicherere Behandlungsmöglichkeiten zu identifizieren. Bei Tuberkulose sollen zudem aus der Immuno-Onkologie Einsichten über Wirkmechanismen und Arzneimittelwirksamkeit abgeleitet werden. MH Effect ermöglicht, Millionen von Patientenakten nach Arzneimittelwirkungen zu durchsuchen, um Behandlungshypothesen aufzustellen und diese zu verifizieren.

Blanca Baez, Global Head of Pharma & Biotech bei Molecular Health, sagt: „Unser Alleinstellungsmerkmal in der Wirkstoffforschung und Wirkstoffentwicklung ist, dass wir unsere erfahrene und hochspezialisierte in silico-Expertise mit Machine-Learning-Techniken verbinden. Damit können wir Hypothesen über verbesserte oder neu kombinierte Medikamente oder Medikamenten-Anwendungen schnell herleiten und validieren. Wir helfen so, die Wirksamkeit und Sicherheit von Medikamenten oder Medikamenten-Kombinationen in definierten Patientengruppen zu verstehen und zu verbessern. Das erreichen wir durch unsere klinisch-molekulare Analytik von Targets, Wirkungsweisen und Signalwegen in den jeweiligen Krankheitsbildern. Diese Fördermittel unterstützen uns in unserer Kern-Expertise und erlauben, unsere Stärken in Pharma-Fragestellungen einzubringen.“

SAP erweitert das COPE® Angebot und übernimmt Kosten für Tumoranalyse für an Krebs erkrankte Mitarbeiter jetzt auch in Australien

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SAP erweitert das COPE® Angebot und übernimmt Kosten für Tumoranalyse für an Krebs erkrankte Mitarbeiter jetzt auch in Australien

Heidelberg, Walldorf, 6. April 2018. Ab dem 26. März 2018 führt SAP das „Corporate Oncology Program for Employees“ (COPE®), das von Molecular Health entwickelt und durch das Institut für Immunologie und Genetik (IIG) angeboten wird, auch in Australien ein: Wird bei einem SAP-Mitarbeiter Krebs diagnostiziert, ermöglicht das COPE Programm dem Betroffenen die molekulargenetische Analyse des Tumorgenoms, um so Hinweise auf vielversprechende Therapien zu finden. 

Etwa 45 Prozent der Männer und 35 Prozent aller Frauen erkranken im Laufe ihres Lebens an Krebs. Dank neuer Technologien für die molekulargenetische Analyse und klinische Interpretation können Krebspatienten heute eine wesentlich effizientere Behandlung erhalten als früher. COPE ist hierbei ein Meilenstein in den Bemühungen, die personalisierte Medizin voranzubringen.

 

Das Angebot verdeutlicht SAPs innovativen Grundgedanken und die fürsorgliche Firmenkultur, sowie die Rolle, die SAP HANA spielen kann, wenn es darum geht die Entscheidungsgrundlage für Behandlungen zu verbessern. Im Einklang mit dem Leitziel der SAP, das Leben von Menschen zu verbessern, investiert SAP auch beständig in die Gesundheit und das Wohlbefinden der SAP Mitarbeiter. Zum Engagement im Bereich betrieblicher Gesundheitsförderung gehört auch, Mitarbeitern Zugang zu neuen, zukunftsorientierten Analyse- oder Behandlungsoptionen zu ermöglichen. Im Rahmen von COPE bietet SAP teilnahmeberechtigten Mitarbeitern kostenfrei und vertraulich Zugang zu einer individuellen molekulargenetischen Tumorprofilerstellung, die Ärzte bei der Auswahl personalisierter Behandlungsmöglichkeiten unterstützen soll.

 

„COPE selbst ist keine Therapie, aber das Programm gibt dem Arzt alle Informationen an die Hand, eine geeignete Therapieentscheidung zu treffen. Dies geschieht vor dem Hintergrund des genetischen Profils des Patienten. Dabei kann sich der Arzt darauf verlassen, dass immer der neueste Stand von Wissenschaft und Technik in den Vorschlag einfließt. Wir sehen darin einen nicht zu unterschätzenden Mehrwert für unsere betroffenen Kollegen“, erklärt Dr. Natalie Lotzmann, Global Vice President HR, Head of Global Health Management, SAP.

 

“Mitarbeiter sind das höchste Gut eines Unternehmens. Wir freuen uns, dass SAP mit unserem COPE Programm nun auch in Australien ihren an Krebs erkrankten Mitarbeitern helfen möchten“, so Friedrich von Bohlen, Geschäftsführer von Molecular Health. 

 

Im Rahmen von COPE kommt Molecular Health Guide™ (MH Guide) zum Einsatz: Die Software verarbeitet die genetischen Sequenzierungsdaten in kürzester Zeit und analysiert die Veränderungen im Tumorgenom des Patienten. MH Guide gleicht diese individuellen Erbgutinformationen mit dem gegenwärtig weltweit verfügbaren biomedizinischen Wissen ab. Das ermöglicht den behandelnden Ärzten auf Basis aktuellsten Wissens eine zum Tumorprofil passende Therapie mit dem potentiell höchsten Nutzen zu identifizieren und potenzielle Nebenwirkungen möglichst zu reduzieren. MH Guide unterstützt den Arzt somit in der effizienten Erarbeitung einer auf den individuellen Patienten zugeschnittenen Therapieempfehlung, die Therapieentscheidung obliegt aber weiterhin dem behandelnden Arzt. Vertraulichkeit stellt eine natürliche Komponente dieses Prozesses dar. Der Patient bleibt anonym. Patientenbezogene Daten bleiben vertraulich und werden weder Dritten noch dem Arbeitgeber bekannt gegeben. COPE wird von verschiedenen weltweit agierenden Unternehmen angeboten, um den Mitarbeitern einen kostenlosen Zugang zu einer molekularen Tumoranalyse zu ermöglichen. www.cope-iig.com

Molecular Health und FDA dehnen Zusammenarbeit auf die Software-gestützte Voraussage von Arzneimittelsicherheit aus

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Molecular Health und FDA dehnen Zusammenarbeit auf die Software-gestützte Voraussage von Arzneimittelsicherheit aus

Cambridge, MA, USA – 16. November 2017 – Molecular Health (MH), ein Unternehmen, das computergestützte biomedizinische Lösungen vermarktet, die Entscheidungen im Gesundheitswesen anhand klinischer und molekularer Daten unterstützen, und das Center for Drug Evaluation and Research (CDER) der US-Gesundheitsbehörde FDA haben ihre bestehende Forschungskooperation um weitere fünf Jahre verlängert und auf die Voraussage der Sicherheit von Arzneiwirkstoffen – eine der größten Herausforderungen im Gesundheitswesen – ausgedehnt. In den letzten Jahren versagten fast 30% aller Wirkstoffe in den klinischen Phasen II und III aufgrund von mangelnder Arzneimittelsicherheit1. Darüber hinaus musste weltweit der Verkauf von 270 bereits vermarkteten Arzneimittel wegen Sicherheitsrisiken gestoppt werden2.

 

Um dieses Problem zu lösen, hat MH Molecular Health Effect® (MH Effect) entwickelt, eine wegweisende Softwarelösung für die umfassende klinische und molekulare Bewertung von Arzneimittelwirkungen und unerwünschten Nebenwirkungen.

 

Im Rahmen einer im Januar 2012 abgeschlossenen ersten Forschungskooperation nutzte die FDA MH Effect, um Daten über unerwünschte Nebenwirkungen auf molekularer Ebene zu analysieren. In den ersten fünf Jahren dieser Zusammenarbeit wurde MH Effect auch eingesetzt, um potenzielle Mechanismen von sich abzeichnenden Sicherheitsproblemen zu evaluieren. Im Rahmen der neuen Vereinbarung wird die FDA den Nutzen von MH Effect bei der Voraussage unerwünschter Nebenwirkungen und erforderlicher Anpassungen der Sicherheitshinweise auf Beipackzetteln weiter bewerten. Die Ergebnisse dieser Zusammenarbeit werden in die MH-Technologie einfließen, um gemeinsam computergestützte Lösungen für die Arzneimittelentwicklung voranzubringen.

 

„Nach fünf Jahren erfolgreicher Zusammenarbeit mit der FDA freuen wir uns sehr über den weiteren Ausbau dieser Kooperation „, sagte Dr. Friedrich von Bohlen, CEO von Molecular Health. „Diese Entscheidung unterstreicht den einzigartigen Wert von MH Effect bei der Voraussage und Charakterisierung unerwünschter Arzneimittelnebenwirkungen, denen Patienten tatsächlich oder möglicherweise ausgesetzt sind. Mit MH Effect und unseren anderen Produkten und Technologien, die neue datengestützte Erkenntnisse ermöglichen, werden wir die Entwicklung neuer Medikamente weiter verbessern – zum Vorteil der Patienten und der gesamten Gesundheitsbranche.“

 

1 https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC4847363/

2 http://cheminfo.charite.de/withdrawn/